Ihr Wille legt fest, wer was bekommt - Ihr Geld und andere Vermögenswerte werden auf Ihre Lieblingsfreunde und -familien aufgeteilt - und seit langem festgelegte Regeln bestimmen, wie Ihr physisches und finanzielles Vermögen im Vorbeigehen gehandhabt wird. Dabei gibt es eine eklatante Erkenntnis: den Umgang mit digitalen Assets wie Social-Media-Konten oder Websites.
So wie es aussieht, sind Ihre digitalen Konten im Todesfall oft nicht mehr zugänglich. Familie kann beantragen, dass Ihre Facebook-Seite als Denkmal eingefroren wird, aber sie kann es nicht übernehmen, sagt ABC News. Ein neues Gesetz in Delaware soll jedoch den Umgang der Staatsbürger mit digitalen Assets ändern. Nach dem Gesetz über den treuhänderischen Zugang zu digitalen Vermögenswerten und digitalen Konten, so Ars Technica, können digitale Konten jetzt wie alles andere weitergegeben werden.
Diese Änderung ist von Bedeutung, da immer häufiger Leute dazu neigen, Dinge online zu halten, anstatt sie in Papierform zu erhalten. Ein gelöschter Facebook-Account kann bedeuten, dass jahrelange Fotos in den Äther gelangt sind. In anderen Fällen können digitale Konten wie Online-Videospielprofile erhebliche Beträge an echtem Geld wert sein.
Laut Anwälten, die von Ars Technica befragt wurden, kann das neue Gesetz einige Datenschutzprobleme verursachen: Stellen Sie sich vor, Ihre Familie hat uneingeschränkten Zugriff auf Facebook-Chat-Protokolle oder Twitter-Direktnachrichten im Wert von mehreren Jahren. Aber da die Entscheidung über die Schlüsselübergabe bei Ihnen liegt, haben Sie hoffentlich die Möglichkeit, alles zu schrubben, bevor Sie in den Eimer treten.
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